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Blei - Eisen - Kupfer - Zink

Deutsch

Etliche Stoffe gelangen erst im eigenen Haus ins bis dahin meist saubere Wasser. Die verschiedene Metalle der Rohrleitungen (Kupfer, verzinktem Stahl, Edelstahl) können zu gefährlichen Belastungen führen, die sich bei ausreichender Vorsorge einfach vermeiden ließen.

Im Untersuchungsumfang enthaltene Metalle:
  • Blei
  • Eisen
  • Kupfer
  • Zink
Blei
Blei als Metall und alle seine Verbindungen wirken toxisch, wobei organische Bleiverbindungen giftiger als anorganische sind. Das Blei lagert sich u.a. in der Knochensubstanz ab. Akute Bleivergiftungen (die zeigen sich durch Erbrechen, Koliken und können zum Tod führen) treten nur bei Aufnahme sehr hoher Dosen, also äußerst selten, auf.

Gesundheitsrisiken:
Ständige Bleiaufnahme führt zu chronischen Erkrankungen,das können Störungen des Blutkreislaufsystems,der Psyche, der Fortpflanzungsorgane, und des Darmes sein.

Eisen, Kupfer (Mangan)
Kupfer und Eisen sind zwar ebenfalls essentiell, doch verleihen diese Stoffe dem Wasser einen unerwünschten metallischen Geschmack Ein hoher Eisengehalt führt außerdem zu unerwünschten Ablagerungen im Leitungsnetz.
Eisenausfällungen verursachen selbst keine Gesundheitsrisiken, sie haben jedoch negative Auswirkungen auf das Wasser (Färbung, rotbraune Niederschläge, Rostflecken auf der Wäsche) und weisen auf möglicherweise weitere gesundheitsschädliche Korrosionsprodukte aus dem Leitungssystem hin, wie Kupfer, Zink, Blei, die v.a. aus häuslichen Installationen stammen. Ähnliche Mangan Störungen treten durch Mangan im Trinkwasser auf. Diese wurden bekannt als "Breslauer Mangankalamität" (1906), die vor allem schwarze Flecken auf der Wäsche zur Folge hatte. Bakterien können Mangan (Mn2+) ebenfalls zu MnO2 (Braunsten) oxidieren, das dann Rohre verstopfen kann und eine Desinfektion sehr erschwert.

Gesundheitsrisiken:
Eisen: keine
Kupfer: gastro-intestinale Probleme, frühkindliche Leberzirhose, Wilsons-Krankheit
Mangan: Die chronische Aufnahme von Mangan in relativ hohen Konzentrationen führt vor allem bei Säuglingen und Kindern zu Nerven- und Hirnschäden, die Parkinson-ähnliche Symptome zeigen.

Zink
Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Der Tagesbedarf eines Menschen liegt etwa bei 2-10 mg. Jedoch ist Zink, wenn es aus Leitungen und Armaturen stammt, fast immer von hoch giftigen Elementen wie Pb, As, Cu, Sn, Sb begleitet. Deshalb ist in Deutschland die Verwendung von verzinkten Wasserbehältern untersagt.

Gesundheitsrisiken:
Krämpfe und Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit


Die Grenzwerte dieser und anderer Inhaltsstoffe sind aus der Trinkwasserverordnung zu entnehmen.